Was das PCO-Syndrom ist
Beim polyzystischen Ovarialsyndrom produzieren die Eierstöcke zu viele männliche Hormone (Androgene). Die Eizellreifung gerät ins Stocken, der Eisprung bleibt häufig aus. Typische Zeichen: seltene oder ausbleibende Regelblutungen, unreine Haut und Akne, vermehrte Behaarung an Kinn, Brust oder Bauch, Haarausfall am Kopf, Gewichtszunahme – und oft ein unerfüllter Kinderwunsch. Häufig ist zudem der Zuckerstoffwechsel beteiligt (Insulinresistenz), was die Hormonstörung weiter antreibt.
Wie wir diagnostizieren
Ein ausführliches Gespräch, die gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall der Eierstöcke und ein vollständiger Hormonstatus einschließlich Zucker- und Schilddrüsenwerten. So unterscheiden wir das PCO-Syndrom von anderen Ursachen für Zyklusstörungen – das ist wichtig, denn die Behandlung unterscheidet sich grundlegend.
Wie wir behandeln
Wir behandeln das PCO-Syndrom an seinen Wurzeln, nicht nur an den Symptomen:
- Ernährung und Stoffwechsel: Eine gezielte Ernährungsumstellung ist bei Insulinresistenz der wirksamste einzelne Hebel – wir begleiten Sie dabei konkret und alltagstauglich.
- Zyklusregulation: hormonell, wo nötig; naturheilkundlich mit Phytotherapie, Homöopathie und Akupunktur, wo möglich.
- Bei Kinderwunsch: gezielte Anregung der Eizellreifung mit Zyklusmonitoring – das PCO-Syndrom ist einer der dankbarsten Ansatzpunkte der Kinderwunschbehandlung, weil die Eizellreserve meist gut ist.
- Haut und Haare: antiandrogene Behandlungsansätze, abgestimmt auf Ihre Lebensplanung.
Warum ganzheitlich hier besonders zählt
PCO ist keine isolierte Eierstock-Störung, sondern ein Stoffwechselgeschehen. Wer nur die Pille verschreibt, verschiebt das Thema – wer Ernährung, Bewegung, Stress und Hormone zusammen betrachtet, verändert es. Genau das ist unser Ansatz seit über 30 Jahren.
Rechtlicher Hinweis: Homöopathie, Phytotherapie und Akupunktur sind Verfahren der Komplementärmedizin; ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt.