Die Ursache entscheidet über die Behandlung
Haarausfall ist ein Symptom, keine Diagnose. Die häufigsten Ursachen, die wir in der Praxis sehen:
- Östrogenmangel – in und nach den Wechseljahren, nach dem Absetzen der Pille oder nach einer Geburt
- Androgenüberschuss – etwa beim PCO-Syndrom: lichter Scheitel bei gleichzeitig vermehrter Körperbehaarung
- Schilddrüsenstörungen – sowohl Unter- als auch Überfunktion, siehe Schilddrüse und Hashimoto
- Mängel – vor allem Eisen (Ferritin), Zink, Vitamin D und Biotin
- Belastungen, Medikamente, Stress und Erkrankungen als weitere Auslöser
So gehen wir vor
- Gespräch: Seit wann, in welchem Muster, was hat sich verändert – Medikamente, Geburt, Pille, Gewicht, Belastung?
- Diagnostik: vollständiger Hormonstatus (Östrogene, Androgene, Schilddrüse) plus Mikronährstoff-Profil. Auf Wunsch ergänzt die Bioresonanz-Testung die Suche nach Belastungen.
- Behandlung der Ursache: hormonell ausgleichen, Mängel gezielt auffüllen, Schilddrüse richtig einstellen – begleitet von naturheilkundlicher Unterstützung für Haarboden und Stoffwechsel.
Haare reagieren langsam: Zwischen Ursachenbehandlung und sichtbarem Ergebnis liegen meist drei bis sechs Monate. Dafür ist eine ursächliche Behandlung nachhaltiger als jedes Spezialshampoo.
Auch für Männer
Auch bei Männern lohnt bei diffusem Haarausfall der Blick auf Hormone, Schilddrüse und Mikronährstoffe – die Alopezie-Behandlung in unserer Praxis steht Frauen und Männern offen.
Rechtlicher Hinweis: Bioresonanz und andere komplementärmedizinische Verfahren sind wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt.